Seminare in Innsbruck 2011 – 2015
10.05.2016

Gesichter erkennen – eine Meisterleistung des Gehirns

Eine Nervenzelle im Gehirn feuert bis zu 200 mal in der Sekunde. Die mächtige Leistung am Beispiel „Sehen“.In der Sehrinde kommen alle optischen Eindrücke eines Menschen an. Hier werden sie dann verteilt. In einer Region erkennen wir die Bewegungsrichtung, in einer anderen die Form. In einer nächsten die Farbe. Alle Teile werden in einer besonderen Region zusammengesetzt. – schätzungsweise aus 100 Arealen werden die Daten zu einem Gesamtbild vereint., wodurch dann ein Abbild von der Außenwelt geschaffen wird.

Allein die Gedächtnisleistung der Gesichtererkennung läuft so schnell und komplex, dass hiermit kein derzeitiger Computer mithalten kann. Eine Einheit unterscheidet zwischen vertrauten Informationen und fremden. Andere sorgen für Objektkonstanz, weshalb wir weiter entfernte Personen nicht als kleiner einschätzen. ndere Einheiten konentrieren sich auf Details, weshalb wir Freunde am Hinterkopf oder auch mit Sonnenbrille oder neuer Frisur erkennen. Schottische Psychologen haben sogar eine Zellgruppe entdeckt, die sich nur auf das Erkennen von Gesichtern konzentrieren.